Umfrage zum Aquaria Wie stehen Sie zum Coburger Schwimmbad-Neubau?

Marode Becken, hohe Energiepreise und Fachkräftemangel sind ein bundesweites Problem. Sollte man trotzdem an einem großen Freibad festhalten, wie es nun ein Bürgerbegehren fordert?

Der alte Zehnmeterturm im Coburger Aquaria: Kann man sich solche Attraktionen heute noch leisten? Foto: NP-Archiv/Frank Wunderatsch

Der Coburger Stadtrat hat den Bau eines neuen Schwimmbades beschlossen. Mit dem Konzept wäre das 50 Jahre alte Sommerbad in seiner jetzigen Form Geschichte. Vieles fände nur noch drinnen statt.

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Die FDP hat deshalb ein Bürgerbegehren zur Rettung Freibades initiiert. Das aber würde eine komplett neue Planung bedeuten. Kritiker befürchten deshalb, dass in dem Fall das alte Bad irgendwann nicht mehr betriebsfähig wäre, während ein Neubau noch längst nicht fertig ist. Dann hätte Coburg womöglich aber erst einmal überhaupt kein Schwimmbad mehr.

In Leserbriefen an die Redaktion und in sozialen Medien gehen die Meinungen weit auseinander. Noch vor knapp einem Jahr hatte der Bayerische Landessportverband (BLSV) vom „Erhalt von Alleinstellungsmerkmalen“ gesprochen. Kreisvorsitzender Eberhard Fröbel hatte seinerzeit gesagt: „Da sollte man den Menschen schon etwas bieten“, sagte er. „Und auch über einen neuen Zehnmeterturm sollte man nachdenken. Denn so was zieht die Massen an.“

Die Zahlen sprechen allerdings eine andere Sprache. Marode Becken, hohe Energiepreise und Fachkräftemangel sind ein bundesweites Problem.