Unfall bei Rödental Wer hatte Rot und wer hatte Grün?

An der Abfahrt der Autobahn in Rödental kam es am Montagnachmittag zu einem Unfall mit hohem Sachschaden. Die Polizei ermittelt, wer ein Ampelsignal übersehen hat.

An der Abfahrt der Autobahn bei Rödental hat es am Montag gekracht. Foto: picture alliance / Stefan Puchner/dpa

Zwei demolierte Autos und mindestens 10.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls vom Montagnachmittag an der Autobahnanschlussstelle Rödental.

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Eine 29-Jährige fuhr gegen 14.40 Uhr an der Autobahnanschlussstelle Rödental, in Fahrtrichtung Suhl, mit ihrem Ford von der Autobahn ab. Die Frau bog an der dortigen Einmündung, die für Rechtsabbieger zur besseren Erkennbarkeit mit drei Ampeln abgesichert ist, nach rechts in Richtung Rödental ab. Beim Abbiegen näherte sich aus Coburg kommend unvermittelt der VW eines 88-Jährigen, der auf der Kreisstraße ebenfalls in Richtung Rödental unterwegs war. Die Fahrzeuge stießen zusammen, die Fahrzeuginsassen blieben glücklicherweise unverletzt, wie es im Polizeibericht der PI Neustadt heißt.

Polizei Neustadt sucht Zeugen

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr der Rentner mit seinem VW trotz Rotlichts in den Einmündungsbereich ein und kollidierte dort mit dem Ford der 29-Jährigen. Diese fuhr als erste in der Warteschlange an der Ampel los. Nach ihr fuhren noch weitere Fahrzeuge in den Einmündungsbereich und umfuhren die beiden dort verunfallten Fahrzeuge.

Zeugen, die am Montag um 14.40 Uhr hinter einem der beiden Unfallbeteiligten fuhren und das Unfallgeschehen mitbekommen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Neustadt unter 09568/9431-0 zu melden.