Ebern/Zeil/Sand - Man muss die Feste feiern, wie sie fallen, heißt es. Von „ausfallen“ ist keine Rede, und doch zeichneten sich die Festivitäten im vergangenen Jahr vor allem dadurch aus. Und immer hoffte man: Aber dann im nächsten Jahr. Nun schreiben wir das Jahr 2021, und so sicher ist es nicht, dass dies das Jahr der nachgeholten Feiereien wird. Der Lockdown ist verlängert, ob danach noch recht viele Gastwirtschaften übrig bleiben, in denen sich mit Abstand auf gelockerte Maßnahmen anstoßen lassen wird, bleibt abzuwarten. Die Hoffnung auf sinkende Infektionszahlen und die Wirkung der Impfungen ist groß. Fest steht aber wohl auch: So wie vorher wird es kaum werden. Das betrifft vor allem Großveranstaltungen, wie wir sie „vor Corona“ kennen. Zumindest in diesem Jahr bleibt fraglich, ob es ein Eberner Altstadtfest, ein Zeiler Weinfest oder ein Altmain-Weinfest in Sand am Main geben wird. Die großen Faschingszüge sind bereits abgesagt, schon vor Monaten war klar, dass die Narren diesmal zuhause bleiben müssen. Doch wie steht es um die Planungen für die Feste im Sommer? Hält man daran fest, um notfalls kurzfristig abzusagen? Oder setzt man auf eine kurzfristige Planung, sobald ein konkretes „Ja“ oder „Nein“ feststeht?