Der Bund Naturschutz (BN) macht mobil gegen das neue bayerische Waldgesetz. Dieses sieht vor, dass unter bestimmten Voraussetzungen künftig auch Waldhegegemeinschaften aus der staatlich verordneten Abschussplanung für Rehwild aussteigen können, bei denen schon seit Jahren der Wildverbiss an jungen Bäumen zu hoch ist. Derzeit ist das in rund zwei Drittel der bayerischen Hegegemeinschaften der Fall. In Oberfranken sind davon 36 der 75 Hegegemeinschaften (48 Prozent) betroffen. Besonders schlecht ist die Lage im Landkreis Hof, wo alle zehn Hegegemeinschaften laut dem amtlichen Forstlichen Gutachten einen zu hohen oder gar deutlich zu hohen Wildverbiss aufweisen, vergleichsweise gut ist die Situation in den Landkreisen Wunsiedel und Bayreuth.