Vereidigung Neue Feldgeschworene in Ludwigsstadt

Bürgermeister Timo Ehrhardt (Mitte ) vereidigte die beiden neuen Feldgeschworenen Gerhard Leib (links) und Waldemar Betz. Foto: /Heike Schülein

Die „Siebener“ brauchten nach dem Tod ihres Obmanns Verstärkung. Nun wurden dessenNachfolger vereidigt.

Ludwigsstadt - Bei einer Zusammenkunft am Dienstag im Ludwigsstadter Rathaus hat Bürgermeister Timo Ehrhardt (SPD) Waldemar Betz und Gerhard Leib für deren Bereitschaft gedankt, sich als Feldgeschworene für die Gemarkung Ludwigsstadt und Ottendorf zur Verfügung zu stellen. Beide waren von ihm diesbezüglich selbst angesprochen worden, nachdem die Stadt mit dem Tod des Obmanns Reinhard Schmitt, dessen Stellvertreters Ludwig Lipfert sowie von Ludwig Treuner gleich drei Feldgeschworene verloren hatte.

Als „Hüter der Grenzen und Abmarkungen“ bestehe die wichtigste Aufgabe der Feldgeschworenen in der Mitwirkung bei von den Vermessungsämtern geleiteten Abmarkungen und hier vorwiegend im Anbringen, Wechseln und Entfernen von Grenzzeichen. „Durch die Ausübung dieses so verantwortungsvollen Ehrenamts ersparen die Feldgeschworenen den Bürgern auch Kosten“, würdigte er.

Wahl auf Lebenszeit

Ehrhardt leitete auch den Wahlvorgang, wobei die vier verbliebenen Feldgeschworenen Mario Bergmann, Karl-Heinz Kirsch, Jürgen Schmitt und Christiane Treuner die beiden Neuzugänge einstimmig per Akklamation in das Ehrenamt wählten. Die Wahl erfolgt auf Lebenszeit. Bei der Vereidigung gelobten die Beiden Verfassungstreue, Unparteilichkeit und Verschwiegenheit.

Nach dem Tod von Reinhard Schmitt und Ludwig Lipfert waren auch die Funktionen des Obmanns und des Stellvertreters vakant. Karl-Heinz Kirsch, der als nunmehr dienstältester Feldgeschworene die Funktion des Obmanns bereits kommissarisch ausgeübt hatte, wurde nunmehr auch offiziell in dieses Amt gewählt. Ebenso einstimmig fiel die Wahl für Mario Bergmann als Stellvertreter aus.

Georg Pabstmann, stellvertretender Vorsitzender der Feldgeschworenenvereinigung im Landkreis Kronach, hieß die beiden neuen Siebener-Kollegen im Kreise der Feldgeschworenen willkommen und überreichte ihnen jeweils eine orangefarbene Warnweste.

 

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