Uferstraße in Coburg „Wichtiger Lückenschluss“ fürs Rad

Der ökologische Verkehrsclub fordert den weiteren Ausbau zwischen Creidlitz und Bahnhof. Was genau sich der VCB vorstellt.

Der VCD fordert einen weiteren Ausbau der Fahrradwege zwischen Creidlitz und dem Bahnhof Coburg. Foto: NP-Archiv/Michael von Aichberger

Die Kreisgruppe Coburg des ökologischen Verkehrsclubs (VCD) begrüßt die Planung eines Radweges auf der Westseite der Uferstraße. Für Gerd Weibelzahl vom VCD ist der Wegfall der Parkplätze entlang der Uferstraße vertretbar, da im Zuge der Erschließung des Güterbahnhofgeländes und des Globe-Theaters mehr als genug alternative Parkplätze geschaffen wurden.

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Wie bereits berichtet, fallen wegen des Bau des neuen Radwegs 55 Parkplätze entlang der Strecke weg.

Nun fordert der VCD von der Stadt Coburg, die Radwegachse Creidlitz Richtung Bahnhof Coburg im Zuge der Erschließung des Güterbahnhofgeländes fortzuentwickeln. Dann wäre es möglich, eine attraktive und verkehrsarme Radwegachse vom Coburger Süden bis zum Bahnhof zu schaffen, erklärt der VCD in einem Rundschreiben.

Forderung nach Radwegeausbau für Coburg

Für Gerd Weibelzahl, Sprecher der Kreisgruppe Coburg beim VCD, ist es eine richtige Entscheidung der Stadt, zu Lasten einiger Parkplätze einen von der Uferstraße abgetrennten Fahrradweg zu errichten. „Mit der Erschließung des Güterbahnhofgeländes wurden in den letzen mehr als genug Parkplätze geschaffen. Auch wenn die Uferstraße nicht so stark befahren ist, so gibt es doch im Rahmen der Logistik bei der Firma Brose einiges an Lkw-Verkehr entlang der Uferstraße“, sagt Wiebelzahl. Wenn die Radweg davon entfernt geführt wird, diene das der Sicherheit für die Radelnden. Auch die Kosten des Radweges halten sich mit etwas mehr als einer Million Euro Baukosten im Rahmen.

Der VCD-Aktive sieht den neuen Radweg als Teil eines größeren Ganzen, da vor einigen Jahren der gut genutzte Kiebitzradweg geschaffen wurde und beim anstehenden Kompromisses zum Ausbau des Weichengereuths die neue Radwegbrücke zwischen dem Coburger Westen und dem Globe geschaffen wird. Der VCD fordert daher eine Fortführung des Radweges mittels Führung über die Ernst-Faber-Straße zur Schlachthofstraße und weiter Richtung Sonntagsanger.

Weibelzahl abschließend: „Coburg hat bei der Nutzung des Rades Nachholbedarf. Wenn wir eine neue Nord-Süd-Achse Itzgrund – Creidlitz – Sonntagsanger - Coburg Hbf und Coburg West – Bahnbrücke – Sonntagsanger – Innenstadt schaffen, dann gibt es eine sehr attraktive Infrastruktur für Radelnde, welche imit Sicherheit den Nutzungsanteils des umweltfreundlichen Farrades auch für Alltagswege erhöhen wird.“