Vermehrt Krankmeldungen? Coburg: Wirbel um Astrazeneca am Klinikum

Ein kleiner Pieks mehr nicht. Aber was kommt danach? Foto: dpa/NP Archiv

Regiomed dementiert: Es gab lediglich kleine Nebenwirkungen – wie bei allen anderen Impfstoffen auch.

Coburg - Am Klinikum Coburg hat es sich wie ein Lauffeuer verbreitet: Nach der Impfung mit Astrazeneca sind mehrere Mitarbeiter erkrankt. Viele wollen sich deshalb nicht mehr impfen lassen. Laut Regiomed ist das alles nichts als ein Gerücht. „Wir haben bislang keine Hinweise darauf erhalten, dass beim Impfstoff von Astrazeneca vermehrt Nebenwirkungen entstanden sind“, erklärt Unternehmenssprecher David Schmitt auf auf Anfrage unserer Redaktion. „Kleinere Nebenwirkungen traten teilweise nach allen Impfungen auf – auch bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna.“

Von den rund 2000 Mitarbeitern am Standort Coburg sind laut Schmitt inzwischen 700 geimpft, am Mittwoch dieser Woche befanden sich etwa 80 weitere auf der Warteliste. Ob alle Mitarbeiter regelmäßig getestet werden? Schmitt: „Von unserer Seite gibt es derzeit ein Angebot über die offizielle Abstrichstelle. Und: Wir testen routinemäßig in den Covid-Bereichen und bei Verdachtsfälle auch am Wochenende und nachts.“

Stand 24. Februar befanden sich in Coburg 13 Patienten auf der Covid-Station, vier in intensivmedizinischer Behandlung. Zwei davon mussten beatmet werden. „Mitarbeiter sind derzeit keine nachweislich infiziert“, so Schmitt.

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