VHS-Diskussion Das Debakel von Afghanistan

Welche Lehren muss die westliche Welt aus ihrem missglückten Einsatz in dem Land am Hindukusch ziehen? Dieser Frage gehen Experten bei einer Diskussion der VHS Coburg nach.

In Afghanistan haben die Taliban die Herrschaft übernommen. Welche Lehren muss die westliche Welt aus ihrem missglückten Einsatz in dem Land ziehen? Das ist Thema einer VHS-Diskussion am Mittwoch, 29. September, in Coburg. Foto: picture alliance/dpa/XinHua/Sanaullah Seaim

Coburg - Vom größten Versagen der Nato seit ihrer Gründung ist die Rede, wenn es um den Afghanistan-Einsatz und sein Ende geht. War der Einsatz grundsätzlich richtig? Wie konnte es zu einer derart schnellen Rückeroberung durch die Taliban kommen? Wie ist die Lage aktuell im Land? Wer sitzt in der sogenannten Übergangsregierung? Wie werden die USA und die Europäische Union mit dieser Regierung umgehen? Wie wird der Alltag der Afghanen unter den Taliban aussehen? Welche Lehren muss die westliche Welt ziehen?

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Um diese und weitere Fragen wird es am Mittwoch, 29. September, im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung der Volkshochschule Coburg und ihres Europe Direct Informationszentrums – in Kooperation mit der Neuen Presse Coburg – gehen. Beginn ist um 19 Uhr im Großen Saal des Pfarrzentrums St. Augustin in Coburg.

Auf dem Podium diskutieren Carl-Hubertus von Butler, Generalleutnant a. D. des Heeres der Bundeswehr, der erster deutscher Kommandeur in Afghanistan war, Michael Selzer, der mehrfach als Reserveoffizier im Einsatz in Afghanistan war, und Amir Gholami, der in dem Land am Hindukusch aufgewachsen ist und seit einigen Jahren in der Region lebt. Moderiert wird die Veranstaltung vom Redaktionsleiter der Neuen Presse Coburg, Wolfgang Braunschmidt.

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist möglich telefonisch unter der Nummer 09561/8825-0 oder online auf der Internetseite www.vhs-coburg.de. Der Eintritt kostet fünf Euro.