Vierter Sieg in Folge HSC setzt Erfolgsserie fort

Der HSC 2000 Coburg gewinnt in der 2. Handball-Bundesliga gegen Dessau-Roßlau souverän mit 30:25. Die Gäste aus Sachsen-Anhalt sind chancenlos.

 
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Der HSC 2000 Coburg hat am Dienstagabend den vierten Sieg in Folge gelandet und seine Erfolgsserie in der 2. Handball-Bundesliga fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Jan Gorr bezwang den Dessau-Roßlauer HV in der HUK-Arena mit 30:25. Torhüter Kristian van der Merwe präsentierte sich wie in den Vorwochen in hervorragender Verfassung. Bester Werfer im HSC-Team war Rechtsaußen Florian Billek mit zehn Treffern.

Für die Coburger Handballer geht es bereits am Samstag im Ligabetrieb weiter. Dann steht das Gastspiel beim EHV Aue auf dem Programm.

HSC 2000 Coburg – Dessau-Roßlauer HV 30:25 (13:10). Coburg ging nach frechem Siebenmeter-Lupfer von Florian Billek und zwei Gegenstoßtoren von Max Jaeger und Jannes Krone schnell mit 3:0 in Führung und machte von Beginn an deutlich, dass die Punkte in der HUK-Arena bleiben sollten. Die Gäste taten sich mit dem schnellen Offensivspiel der Coburger schwer und liefen der Musik meist hinterher (7:4, 11. Minute). Die HSC-Abwehrarbeit funktionierte prima und Keeper Kristian van der Merwe war bei zu diesem Zeitpunkt mehr als 55 Prozent gehaltenen Bällen auf Betriebstemperatur.

Unachtsamkeiten im Coburger Spiel sorgten dafür, dass Dessau-Roßlau nach knapp 20 Minuten bis auf ein Tor dran war (9:8). Jannes Krone stellte mit seinem vierten Treffer an diesem Abend die erneute Zwei-Tore-Führung (10:8, 21. Minute) wieder her. Nach einem Treffer von Dessaus Timo Löser und einem Fehlwurf von HSC-Rückraumspieler Felix Jaeger hätte der Gast zum ersten Mal ausgleichen können, doch van der Merwe verhinderte das mit seiner bis dato bereits siebten Parade. Und es blieb dabei: Der Däne im Coburger Kasten war wie in den Wochen zuvor ein extrem sicherer Rückhalt und ebnete den Weg für die 13:10-Pausenführung seiner Mannschaft.

Nach Wiederbeginn präsentierte sich der HSC hellwach und zog schnell auf 18:13 davon (38.), weil Rechtsaußen Florian Billek konstant gut lieferte und Kristian van der Merwe fleißig weiter Bälle hielt. Das Offensivspiel des HSC wirkte sehr abgeklärt, nichts deutete auf ein Comeback von Dessau-Roßlau hin. Billek traf erst in der 46. Minute per Siebenmeter zum 20:14, wenig später gar per Lupfer von Außen.

Die Partie war entschieden, zwölf Minuten vor Schluss führte Coburg mit sieben Toren und brachte die Führung ohne Probleme über die Zeit.

Die Statistik

HSC 2000 Coburg: Kristian van der Merwe (19 Paraden; 43,18 Prozent gehaltene Bälle), Fabian Apfel – Tumi Steinn Runarsson (2), Max Jaeger (4), Felix Dettenthaler, Bartlomiej Bis (1), Viktor Glatthard (1), Merlin Fuß (2), Arkadiusz Ossowski (1), Florian Billek (10/4), Fynn Herzig (2), Jannes Krone (3), Jakob Knauer (4), Jan Schäffer, Andrej Obranovic, Felix Jaeger.

Dessau-Roßlauer HV: Janik Patzwald, Philip Ambrosius (13; 32,50) – Paul Bones, Timo Löser (9), Carl-Phillip Haake (4), Vincent Sohmann (4), Alexander Djordjije Mitrovic (3), Luka Baumgart (1), David Misovych, Oskar Emanuel, Yannick Danneberg (1), Tim Maximilian Hertzfeld (2), Yannick-Marcos Pust (1).

Schiedsrichter: Jan Lier (Korntal-Münchingen)/Manuel Lier (St. Gallen).

Zuschauer: 1516.

Zeitstrafen: 0/3 (Baumgart, Emanuel, Hertzfeld)

Siebenmeter: 4/4 – 3/4.

Spielfilm: 3:0 (3.), 5:2 (7.), 8:4 (14.), 9:8 (19.), 11:10 (27.), 13:10 (Halbzeit), 17:12 (34.), 20:14 (46.), 22:15 (48.), 23:18 (50.), 27:21 (54.), 29:22 (56.), 30:25 (Endstand).

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