Die künftige Finanzierung der Volkshochschule durch Stadt und Landkreis Coburg war am Mittwoch Gegenstand einer kontroversen Debatte im Kreis- und Strategieausschuss. Dabei wurde deutlich, dass der Landkreis künftig den Gürtel wohl deutlich enger schnallen muss. Wie Kreiskämmerer Christian Kern ausführte, haben Stadt und Landkreis als Gesellschafter der Volkshochschule (Vhs) Coburg Stadt und Land gGmbH bisher einen jährlichen Zuschuss gewährt. Jetzt empfehlen die Verwaltungen der beiden Kommunen ein neues Modell, um die Finanzierung auf eine belastbare rechtliche Grundlage zu stellen. „Die Gesellschafter gleichen künftige Defizite aus, die sich nach einem Jahresabschluss bei der Volkshochschule ergeben“, so Kern. Der Defizitausgleich soll aber auf die Obergrenze von 270 000 Euro im nächsten Jahr, 275 000 in 2026 sowie 277 500 Euro im Jahr 2027 je Gesellschafter gedeckelt werden. Übersteige das Jahresdefizit der Vhs die Obergrenze des Defizitausgleichs von Stadt und Landkreis Coburg, sei der nicht gedeckte Teil des Defizits durch bestehende Gewinnrücklagen der Vhs auszugleichen.