Sperrung der Kronacher Spitalbrücke, Sperrung Ortsdurchfahrt Marktrodach und nun auch noch, seit Dienstag, die Sperrung des Kronacher Marienplatzes – für die Einzelhändler Kronachs kommt es momentan schon ganz schön dick. Denn dass sich die diversen Sperrungen auf die Kundschaft auswirken, dazu muss man keine Glaskugel bemühen. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand. Wo man nicht einfach mal so hinkann, da macht man einen Bogen drumherum. Johannes Fehn, Vorsitzender des Kronacher Einzelhandelsverbands, zieht laut die Luft ein bei der Frage, wie das nun ist mit der Sperrung des Marienplatzes und sagt, nachdem er hörbar ausgeatmet hat, genau drei Worte: „Katastrophe hoch 20.“ Er könne eigentlich nur noch mit dem Kopf schütteln im Moment. Sein Lederwarenfachgeschäft „Leder Kestel“ ist zwar in der Kulmbacher Straße nicht direkt Anlieger des aktuell gesperrten Marienplatzes. Aber jeder, der in die Innenstadt kommt, ist auch für ihn ein potenzieller Kunde.