Von Polizei verfolgt Autofahrer rasiert Ampelmast

Nicht einmal mit einem Polizeihund war ein flüchtiger Unfallfahrer in Marktzeuln (Landkreis Lichtenfels) auffindbar.

Ampel (Symbolbild) Foto: Pixabay

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es bei Redwitz an der Rodach laut Polizei fast zum Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen, als ein Mann mit seinem Pkw von Redwitz kommend mit hoher Geschwindigkeit auf die Bundesstraße 173 einbog. Nur weil der Fahrer des Streifenwagens auswich, vermied er einen Zusammenstoß.

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Die Polizeistreife wendete und nahm die Verfolgung des in Richtung Zettlitz davonrasenden blauen Daimlers auf. Wegen der Witterungsverhältnisse brach die Polizei jedoch ab. Dennoch fanden die Beamten den bereits verunfallten Pkw an der Zettlitzer Kreuzung versperrt vor - allerdings ohne einen Fahrer.

Der Fahrer hatte wegen überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den Pkw verloren und war gegen einen Ampelmast gefahren, der abgeknickt wurde. Zeugen sahen im Anschluss, wie sich der männliche Fahrer von der Unfallstelle entfernte. Eine Fahndung mit einem Polizeihund blieb jedoch ohne Erfolg. Die Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurden aufgenommen. Insgesamt schätzt die Polizei den Schaden auf 15.000 Euro geschätzt. Sie bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer den Pkw am Samstagabend und in der Nacht gesehen hat und Angaben zum Fahrer machen kann, wird gebeten, sich unter Telefon 09571/9520-0  zu melden.