Vor Champions-League-Quali Bambergs letzter Test

Hier im Test gegen Bonn noch Zuschauer, gegen Ulm aber wieder dabei: Bambergs Patrick Heckmann. Foto: Daniel Löb

Die Basketballer aus Bamberg testen gegen Bundesliga-Konkurrent Ulm. In der nächsten Woche tritt das Roijakkers-Team in der Quali zur Champions League an.

Bamberg - Brose Bamberg empfängt am Mittwoch zum siebten Testspiel das Team von Ratiopharm Ulm. Das Spiel gegen den BBL-Konkurrenten ist zugleich der letzte Test vor der in der kommenden Woche stattfindenden Qualifikation für die Basketball-Champions-League.

Trainer Johan Roijakkers wird wohl erstmals in dieser Vorbereitung alle Spieler mit an Bord haben. Patrick Heckmann hat seine Fingerfraktur auskuriert, Trevis Simpson sich von seiner Wadenverletzung erholt. Damit kann Brose personell aus dem Vollen schöpfen und die letzten Systeme perfektionieren, ehe es am übernächsten Mittwoch zum ersten Mal richtig ernst wird, wenn das Halbfinale im BCL-Qualifikationsturnier in Tallinn ansteht.

Vor allem defensiv hat sich Brose Bamberg in den vergangenen Tests gegen Nymburk, Bonn und Crailsheim verbessert gezeigt. Aber auch offensiv wurden entweder immer wieder die freien Leute an der Dreierlinie gefunden oder aber der Ball zu den großen Spielern in die Zone gegeben. Diese Variabilität soll nun nochmals gegen Ulm getestet werden.

Echter Härtetest

Die Gäste kommen aus einem echten Vorbereitungshärtetest, ging es doch im Derby gegen Crailsheim in die Verlängerung, die die Mannen von Jaka Lakovic am Ende mit 78:70 für sich entscheiden konnten. Dabei wurde deutlich, dass vor allem die Neuzugänge bereits gut integriert scheinen: Christon (15 Punkte), Blossomgame (13) und Herkenhoff (12) waren die Topscorer. In den Spielen zuvor wusste bereits Neu-Center und Ex-NBA-Spieler Cristiano Felicio zu überzeugen. Es wird für Brose also sicherlich der benötigte Härtetest vor der anstehenden Champions-League-Quali.

Bambergs Patrick Heckmann: „Es ist unser letzter Test vor der Quali, daher ist dieses Spiel für uns enorm wichtig, um nochmals alle unsere Systeme unter Wettkampfbedingung durchzugehen. Für mich ist die Partie nochmals etwas wichtiger, da sie die erste ist, bei der ich mitwirken kann.“

Am Sonntag geht’s los

Am Sonntagabend beginnt für Brose Bamberg die Reise nach Estland. Von Frankfurt aus geht es direkt nach Tallinn. Dort stehen am Montag und Dienstag noch zwei Trainingseinheiten auf dem Programm, zudem der Besuch des Viertelfinalspiels zwischen den Kapfenberg Bulls und Juventus Utena, dessen Sieger der erste Bamberger Gegner am Mittwoch (16 Uhr deutscher Zeit) sein wird.

Autor

 

Bilder