Vor dem Spiel in Fellbach BBC Coburg in der Favoritenrolle

Christopher Neudecker
Mit seinem Team bei Aufsteiger Fellbach favorisiert: Coburgs Adrian Petkovic. Foto: Steffen Ittig

Der BBC Coburg gastiert am Sonntag in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Süd in Fellbach. Coach Patrick Seidel warnt vor dem erfahrenen Team des Aufsteigers.

 
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Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie will der BBC Coburg in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Süd am Sonntag bei den Fellbach Flashers das Ruder wieder herumreißen und zurück auf die Siegerstraße finden. Spielbeginn in der Gäuäckersporthalle I ist am frühen Abend um 17.30 Uhr. Das Spiel wird zudem als kostenloser Livestream auf dem YouTube-Kanal der Fellbacher übertragen.

Trotz einer starken Vorstellung des BBC am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenführer aus Rhöndorf stand man am Ende mit leeren Händen da. 100:104 lautete der Endstand aus Coburger Sicht. Zu abgeklärt waren die Dragons in der entscheidenden Phase. Dennoch konnten die Vestestädter mit ihrer Leistung durchaus zufrieden sein, da man der aktuell wohl besten Mannschaft der Liga über die gesamte Spielzeit hinweg Probleme bereitet und sie am Rande einer Niederlage gebracht hat.

Auch Headcoach Patrick Seidel war obgleich der knappen Pleite stolz auf sein Team. Besonders nach der bitteren Derbyniederlage in Breitengüßbach zeigten die Coburger die Reaktion, die sich sowohl der Cheftrainer als auch die Fans von der Mannschaft gewünscht hatten und worauf sich für die noch vier anstehenden Spiele bis zum Jahresende aufbauen lässt.

Obwohl die Fellbacher gerade einmal ihre erste Saison in der Pro B bestreiten, haben sich die Schwaben eine sehr erfahrene Mannschaft zusammengestellt. Mit fast 27 Jahren im Durchschnitt haben die Flashers dabei den ältesten Kader der Liga. Dazu zählen unter anderem Spieler wie Center Andreas Kronhardt oder Power Forward Brian Butler, die bereits in der Pro A unter Vertrag standen. Letzterer feierte in der abgelaufenen Spielzeit noch die Meisterschaft mit Koblenz.

„Es wird wichtig sein, dass wir die Fellbacher nicht ins Laufen kommen lassen. Denn wenn sie Läufe bekommen und Emotionen mit ins Spiel bringen, dann werden sie sehr gefährlich. Dazu müssen wir schauen, dass wir ihre Physis vor allem unter dem Korb beim Rebound matchen und unser schnelles Spiel vom letzten Wochenende auch jetzt wieder ins Spiel übertragen“, sagt Coburgs Coach Patrick Seidel.

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