Nico Schlotterbeck bückt sich, legt den Kopf seitlich aufs Podium und lacht sich schlapp. Der Auslöser: Ein Reporter hatte den Namen seines Nebenmanns auf der Pressekonferenz englisch ausgesprochen – „Tschonnässn“ statt Jonathan. Tah selbst reagierte mit einem breiten Grinsen: „Tschonnässn find’ ich gut.“ Wenige Augenblicke später, als Schlotterbeck über das hervorragende Zusammenspiel der beiden sprach, griff er das Wort selbst noch einmal auf: „Tschonnässn spielt bei Bayern München, ich spiele bei Borussia Dortmund – wir haben viel erlebt in unserer Karriere.“ Es war ein Satz, der nur als Scherz gemeint war. Aber er traf einen Nerv – und einen historischen dazu.
Vor dem WM-Auftakt Deutschlands neue Abwehrfestung
Marcus Schädlich 12.06.2026 - 14:42 Uhr