Viele hätten mit der Wahl die Hoffnung auf Veränderungen verbunden, sagte ein Rentner auf dem Weg zum Wahllokal in Almaty. "Echte Reformen wird es aber auch unter Tokajew nicht geben", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. "Er ist wahrscheinlich nur ein Übergangspräsident, der einige Dinge in die Wege leiten wird."
Besonders die jüngere Generation habe genug von System Nasarbajew, sagte ein 34 Jahre alter Taxifahrer. "Das jetzige System ist korrupt und die Machtelite bereichert sich immer mehr." Er hoffe, der neue Präsident nutze die Chance und löse das Parlament auf, ändere die Verfassung und ziehe die bisherigen Politiker zur Verantwortung.