Erfurt (dpa/th) - Fünf Jahre nach Einführung der Wahlfreiheit zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung für Thüringer Beamte bevorzugen die meisten Staatsdiener weiterhin das Privatmodell. Das geht aus dem Umfang von Beihilfezahlungen hervor, die das Land für die Gesundheitsversorgung von Beamten zahlt. Zuschüsse zu den Behandlungskosten im Krankheitsfall seien an rund 38.400 privat krankenversicherte Beamte und Ruheständler gezahlt worden, teilte das Finanzministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Eine sogenannte pauschale Beihilfe, die für die gesetzliche Krankenversicherung genutzt werden kann, erhielten rund 2.000 Beamte und Pensionäre.