Die Stadt Königsberg gehörte bis zum Beginn des letzten Jahrhunderts nicht zu Bayern sondern war eine Exklave des Herzogtums Sachsen Coburg-Gotha und wurde auch von dort aus verwaltet. Erst 1920 wurde die Regiomontanusstadt, nach einer Abstimmung, Bayern einverleibt. Da man seinerzeit noch nicht die Kommunikationsmöglichkeiten wie heutzutage hatte, mussten die Amtsgeschäfte zwischen Königsberg und der Residenzstadt noch per Amtsboten erledigt werden. Rund 40 Kilometer mussten diese dabei jeweils in eine Richtung zurücklegen.