Es ist ein leiser Appell für Gleichbehandlung und Gleichstellung: Ohne Rufe, ohne laute Reden haben sich knapp 40 Künstler aus den Bereichen Ballett, Schauspiel und Chor des Coburger Landestheaters vor „ihrem“ Haus auf dem Schlossplatz versammelt. In gelben, blauen und pinkfarbenen Westen haben sie für eine angemeldete halbe Stunde ihre Arbeitsplätze verlassen, sind aus der Reithalle und dem Hahnweg gekommen, um beim bundesweiten Warnstreik der Bühnengewerkschaften BFFS (Bühnenverband Schauspiel), GDBA (Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger), unisono (Deutsche Musik- und Orchestervereinigung) und VdO (Vereinigung deutscher Opern- und Tanzensembles e. V.) am 18. Juli zwischen 10 und 13 Uhr mitzumachen.
Warnstreik am Landestheater Aufruf zur Gleichbehandlung in Coburg
Maja Engelhardt 18.06.2025 - 14:05 Uhr