Von Seiten des Regiomed-Klinikums heißt es, man sei von dem Warnstreik des Marburger Bundes nur minimal betroffen. „Die notfallmedizinische Versorgung der Patienten ist jederzeit in vollem Umfang gesichert. Auch dringende geplante operative Eingriffe können durchgeführt werden“, so Marc Trommer, Pressesprecher von Regiomed, gegenüber unserer Zeitung. Dr. Frank Wellmann, Personaldirektor der Regiomed-Kliniken, zeige sich demnach positiv über die Gespräche mit dem Marburger Bund sowie den Streikführern. „Wir stehen in einem gegenseitigem Austausch mit allen Beteiligten und sind dabei eine vertragliche Vereinbarung zu schließen. Jeder unserer Fachbereiche hat nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie bereits Erfahrungen im Umgang mit dem Ausfall von Mitarbeitern“, so Dr. Wellmann. Mitarbeiter, die sich an dem Streik beteiligen möchten, könnten ihr Recht auch wahrnehmen. „Durch die gute Planung unserer Chefärzte, kann die Patientenversorgung uneingeschränkt sichergestellt werden“, so Robert Wieland, Geschäftsführer der Klinikum Coburg GmbH. Für alle Fälle habe die Klinikleitung ein spezielles Notprogramm entwickelt, was die Sicherheit für die Patienten zusätzlich gewährleistet.