Warnung der IHK zu Coburg Phishing-Mail mit falscher Signatur im Umlauf

Erneut haben Unternehmen in der Region angebliche E-Mails der Industrie- und Handelskammer zu Coburg erhalten. Die warnt in einer Pressemitteilung davor, die darin enthaltenen Links zu öffnen.

Zahlreiche Unternehmen in der Region haben die sogenannten Phishing-Mails im Namen der IHK zu Coburg erhalten. Foto: picture alliance/dpa/Daniel Karmann

Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg warnt erneut vor falschen E-Mails, die aktuell im Namen der Institution an zahlreiche Unternehmen in der Region gesendet werden. Die Warnung veröffentlichte die IHK am Dienstag in einer Pressemitteilung.

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„Gemäß der E-Mail sind Industrie- und Handelskammern ab dem 1. März 2025 verpflichtet, aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen bei allen im Handelsregister eingetragenen Unternehmen eine jährliche Datenüberprüfung vorzunehmen“, heißt es in dem Schreiben. Bei Nicht-Beantwortung der E-Mail werde mit Löschung im Handelsregister gedroht. Unternehmen werden in der Nachricht demnach aufgefordert, auf einen entsprechenden Link zu klicken, der hinter dem Wort „hier“ verborgen ist. Der Absender laute: ihk@intelcominc.com

IHK sendet keine Mails zu Handelsregisterdaten

„Weder die E-Mail noch der Link stammen von der IHK zu Coburg“, betont Frank Jakobs, Leiter des Bereichs Recht und Steuern bei der örtlichen Industrie- und Handelskammer, in der Pressemitteilung. „Es handelt sich dabei um eine so genannte Phishing-E-Mail, mit der Daten abgegriffen werden sollen.“

Jakobs weist ferner darauf hin, dass die IHK keine E-Mails zur Überprüfung von Handelsregisterdaten versende: „Wir bekommen alle für die IHK zu Coburg relevanten Handelsregisterdaten direkt von den zuständigen Amts- beziehungsweise Registergerichten.“

Außerdem: Bei der verwendeten E-Mail-Adresse handele es sich um keine der IHK zu Coburg. „Alle unsere E-Mail-Adressen haben die Endung „coburg.ihk.de“, so Frank Jakobs.