Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg warnt erneut vor falschen E-Mails, die aktuell im Namen der Institution an zahlreiche Unternehmen in der Region gesendet werden. Die Warnung veröffentlichte die IHK am Dienstag in einer Pressemitteilung.
Erneut haben Unternehmen in der Region angebliche E-Mails der Industrie- und Handelskammer zu Coburg erhalten. Die warnt in einer Pressemitteilung davor, die darin enthaltenen Links zu öffnen.
Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg warnt erneut vor falschen E-Mails, die aktuell im Namen der Institution an zahlreiche Unternehmen in der Region gesendet werden. Die Warnung veröffentlichte die IHK am Dienstag in einer Pressemitteilung.
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„Gemäß der E-Mail sind Industrie- und Handelskammern ab dem 1. März 2025 verpflichtet, aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen bei allen im Handelsregister eingetragenen Unternehmen eine jährliche Datenüberprüfung vorzunehmen“, heißt es in dem Schreiben. Bei Nicht-Beantwortung der E-Mail werde mit Löschung im Handelsregister gedroht. Unternehmen werden in der Nachricht demnach aufgefordert, auf einen entsprechenden Link zu klicken, der hinter dem Wort „hier“ verborgen ist. Der Absender laute: ihk@intelcominc.com
„Weder die E-Mail noch der Link stammen von der IHK zu Coburg“, betont Frank Jakobs, Leiter des Bereichs Recht und Steuern bei der örtlichen Industrie- und Handelskammer, in der Pressemitteilung. „Es handelt sich dabei um eine so genannte Phishing-E-Mail, mit der Daten abgegriffen werden sollen.“
Jakobs weist ferner darauf hin, dass die IHK keine E-Mails zur Überprüfung von Handelsregisterdaten versende: „Wir bekommen alle für die IHK zu Coburg relevanten Handelsregisterdaten direkt von den zuständigen Amts- beziehungsweise Registergerichten.“
Außerdem: Bei der verwendeten E-Mail-Adresse handele es sich um keine der IHK zu Coburg. „Alle unsere E-Mail-Adressen haben die Endung „coburg.ihk.de“, so Frank Jakobs.