Im Neubau des Weidhausener Rathauses laufen derzeit die letzten Arbeiten. Direkt nach der Bundestagswahl will die Verwaltung in die neuen Räume umziehen. Endlich. Denn seit rund vier Jahren residiert sie in einer ehemaligen Polstermöbelfirma, nachdem die Aufsichtsbehörden innerhalb weniger Stunden wegen Lebensgefahr und Brandschutzmängeln völlig überraschend die Räumung des alten Rathauses angeordnet hatten. „Der Umzug ist ein Befreiungsschlag für meine Mitarbeiter“, sagt Bürgermeister Markus Mönch. Er ist froh, dass die Gemeinde kurzfristig in der leer stehenden Firma unterkommen konnte. Doch die Bedingungen dort seien alles andere als ideal, die Heizung falle oft aus, es gebe keine Lüftungsanlage, und Trinkwasser müsse von Gemeindemitarbeitern extra angeliefert werden.