Weihnachtsmarkt Der Coburger Lichter Glanz

Christkind Marie und Oberbürgermeister Sauerteig eröffnen den Coburger Weihnachtsmarkt. Er soll mit seiner heimeligen Atmosphäre eine Brücke zwischen den Menschen schlagen.

Oberbürgermeister Dominik Sauerteig liebt die Adventszeit und Weihnachten. Wie sonst ist zu deuten, dass er am Freitagabend vom Coburger Rathausbalkon aus im Beisein der Bürgermeister Hans-Herbert Hartan und Can Aydin sagte, er freue sich „wirklich riesig, heute erstmals zusammen mit unserem Christkind und unserem Weihnachtsmann einen Weihnachtsmarkt eröffnen zu dürfen“. Es sei für ihn eine der schlimmsten Einschränkungen während der Corona-Pandemie gewesen, den Weihnachtsmarkt im Jahr 2021 kurz vor der Eröffnung absagen zu müssen.

Herausforderung

Es sei eine Herausforderung für ihn, sich in seinem Büro im Rathaus auf die Arbeit zu konzentrieren, „wenn bei jedem Blick aus dem Fenster die Genüsse auf dem Weihnachtsmarkt und in der Innenstadt locken“. Wahrscheinlich werde er „das eine oder andere Mal einfach nicht widerstehen können und mich ebenfalls zum geselligen Afterwork unter dem Sternenzelt einfinden“.

Der OB betonte, der Weihnachtsmarkt sei „ein Ort der Begegnung, ein echter Treffpunkt“ im Herzen Stadt, wo sich die Adventszeit genießen lasse. Aber nicht nur hier: „Unsere gesamte Innenstadt hat sich herausgeputzt im Lichterschein. Und alle Händler und Gastronomen engagieren sich ganz besonders und laden zum Besuch ein.“ Dabei wies Sauerteig auf die „Winterzaubernacht“ hin, die an diesem Samstag von 18 bis 23 Uhr in die Vestestadt lockt.

Er hoffe, dass die Weihnachtszeit eine Brücke schlagen könne zwischen Menschen: „Vielleicht gelingt es uns ja zumindest hier auf dem Coburger Weihnachtsmarkt, auch denjenigen das Herz zu wärmen, das sonst oftmals voller Kälte und Einsamkeit ist.“ Er appellierte an die Besucherinnen und Besucher, „die Gelegenheit zu nutzen und in den nächsten Wochen Menschen zum Lachen oder zumindest zum Lächeln zu bringen, die sonst nicht oder nur wenig lachen“.

Appell des Christkinds

Zuvor waren das Christkind (Marie Martin) und der Weihnachtsmann (Ingo Stedler) mit Kindern auf den Weihnachtsmarkt eingezogen. In seinem Prolog am Rathausbalkon verhehlte das Christkind nicht, dass viele Menschen wegen des „furchtbaren Kriegs mitten in Europa“, der Auswirkungen der Energiekrise und der noch nicht überwundenen Corona-Pandemie Sorgen und Ängste hätten. Auch die Folgen des Klimawandels seien immer öfter auch in unseren Breiten zu spüren. Dennoch dürfe und wolle man die positiven Aspekte nicht vergessen. „Alleine die Tatsache, dass ich euch dieses Jahr alle wieder hier auf dem Weihnachtsmarkt begrüßen kann, ist mir eine riesige Freude. Diese Freude und das magische Gefühl der Weihnachtszeit kann uns nichts und niemand nehmen“, so das Coburger Christkind. Das Gefühl der Verbundenheit, das die Menschen gerade in der Adventszeit erfülle, die Vorfreude auf Weihnachten, sei etwas Besonderes und Einzigartiges. „Lasst euch herausreißen aus dem Alltag, lasst es zu, dass eure Sorgen und Ängste ein wenig kleiner werden, erinnert euch immer an das Positive“, forderte Christkind Marie die kleinen und großen Besucher auf, die zu Hunderten zur Eröffnung des Coburger Weihnachtsmarktes gekommen waren. Musikalisch begleitet wurde sie vom Chor der Grundschule Neuses sowie vom Bezirksposaunenchor.

Die Verkaufsstände sind bis zum 23. Dezember täglich von 11 bis 20 Uhr geöffnet; Speisen und Getränke gibt es bis 21.30 Uhr.

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