Als Papst Johannes Paul II. im Jahr 2005 seinen Segen „Urbi et Orbi“ am Ostersonntag spendete, merkte man ihm seine schweren Erkrankungen an. Er litt unter anderem an Parkinson. „Wenn das bei mir auch so wird...“, dachte sich die heute 82-jährige Irmingard E. als sie vor etwa 15 Jahren ihre Diagnose erhielt. Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung – direkt nach Alzheimer. Schätzungen zufolge gibt es in Deutschland mindestens 200 000 Betroffene, mit deutlich wachsender Tendenz, wie das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen auf ihrer Website schreibt. Der 11. April gilt seit 1997 als Welt-Parkinson-Tag.