Verkehrsunfälle mit Elchen sind problematischer als mit anderen Tieren. Elche seien deutlich höher und schwerer als andere Wildtiere, Unfälle mit ihnen gefährlicher. Es sei ratsam, Elchen auszuweichen und Kollisionen zu vermeiden. Nicht von ungefähr komme der Begriff des "Elchtests" für ein Ausweichmanöver. In Elchgebieten sei es nachts und in der Dämmerung ratsam, langsamer zu fahren, so Striese.
Wie verhalte ich mich, wenn ich einen Elch sehe?
"Wenn man einen Elch sieht, sollte man sich darüber freuen, weil das ist ein wenig wie ein Lottogewinn. Es kommt eben nicht so häufig vor", erklärt Biologe Striese. Ganz ungefährlich seien die Tiere aber nicht. Von Hunden etwa könnten sie sich bedroht fühlen. Mitunter seien sie aber auch einfach neugierig. "Und deswegen sollte man halt schon 30 bis 40 Meter Abstand halten."
Wenn sie sich verteidigen müssen, treten Elche gezielt mit den Vorderhufen aus. "Selbst ein einjähriger Elch wiegt schon über 150, 200 Kilo", mahnt Striese. "Wenn die uns so schubsen, wie sie das untereinander machen, sind wir reif fürs Krankenhaus."