Windheimer Schüler Rodlerinnen sichern sich Meisterschaft

Redsktion

Im vergangenem Jahr noch knapp am Podium vorbei, sollte es heuer für die Goldmedaille bei den Schulmeisterschaften in Oberhof reichen.

Die stolzen Siegerinnen der Wettkampfklasse III beim Frankenfinale, Kyra Höfner, Stella Eidelloth und Alia Pfadenhauer. Foto: privat

Zahlreiche Schulen aus den Regierungsbezirken Ober-, Mittel- und Unterfranken hatten sich für die diesjährige Bezirksmeisterschaft im Rennrodeln angemeldet. Neben den Windheimern aus dem Landkreis Kronach nahmen noch Teams aus Bamberg, Burgebrach, Stadtsteinach, Gochsheim, Baiersdorf, Eckental und Erlangen an diesem Event teil.

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Geänderter Modus

Bedingt durch die Meldung zusätzlicher Schulen im Vergleich zum letzten Jahr, musste Bezirksschulobmann und Organisator Marco Friedrich den Modus ändern, denn die Bahnzeit im Oberhofer Eiskanal war, wie üblich, auf wenige Stunden begrenzt. Nach Rücksprache mit den Schulteams einigte man sich auf eine Verkleinerung der Teams. Statt der üblichen vier Rodler je Schulteam, von denen die drei schnellsten je Lauf in die Wertung gekommen waren, stellten heuer nur drei Rennläufer eine Mannschaft und die beiden besten Zeiten je Durchgang wurden gewertet. Somit konnten alle Schulmeldungen berücksichtigt werden und besonders bei den „Neulingen“ war die Freude darüber entsprechend groß.

In zwei Altersklassen bei Jungen und Mädchen (WK IV Jahrgang 2012 und jünger und WK III Jahrgang 2009 und jünger) machten knapp 90 couragierte Schüler Jagd auf gute Platzierungen.

Pech hatten die „kleinen“ Jungen der WK IV aus Windheim, dezimierte die Grippewelle besonders ihre Mannschaft schon in der letzten Vorbereitungsphase gehörig. Mit Ben Stritzke und Anton Günter blieben am Renntag nur noch zwei Schüler übrig und man hatte somit kein Streichresultat zur Verfügung, was am Ende für das Rumpfteam nur Platz acht bedeutete.

Die älteren Windheimer Jungen der WK III um Damien Beez, Lennox Richter und Jonas Daum nahmen nach dem ersten Durchgang noch angriffslustig die Goldmedaille ins Visier, lagen sie doch sehr aussichtsreich mit nur geringem Rückstand auf Position Zwei. Leider konnten sie nicht an ihre starken Laufzeiten aus Durchgang Eins anknüpfen und mussten sich letztendlich sogar mit Rang Fünf begnügen.

Deutlich besser lief es bei den Windheimer Mädchen. Wenngleich Nele Kühlein, Ida Eidelloth und Elena Weingardt ihren Titel der WK IV nicht verteidigen konnten, freuten sie sich dennoch über ihre errungene Silbermedaille. Ihnen gelangen durchweg sehr gute Läufe, weshalb sie sich mit Platz Zwei belohnten und nur dem Team aus Baiersdorf knapp geschlagen geben mussten.

Grenzenlos hingegen der Jubel bei den Mädchen der WK III: Neuling Kyra Höfner hatte mit Stella Eidelloth und Alia Pfandenhauer (beide aus der M9 in Pressig) zwei Routiniers an ihrer Seite, die fehlerfrei durch den Eiskanal fegten und überragende Laufzeiten erzielten. Bereits nach Durchgang Eins lagen sie auf Goldkurs. Auch in Lauf Zwei bestätigten sie ihre fahrerische Klasse, hielten ihre Konkurrenten auf Abstand und sicherten sich somit die Fränkische Meisterschaft. Stolz auf die Leistung konnte auch Betreuer Marco Friedrich sein, der bei der abschließenden Siegerehrung seinen Windheimer Schützlingen die Urkunden überreichen und die Medaillen umhängen durfte. Sein Dank galt auch allen Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampftages sorgten. Und einhellig ertönte auf der Heimfahrt von allen Teilnehmern die Frage: Dürfen wir 2026 wieder nach Oberhof? fri