Wintereinbruch im Coburger Land Storchenbeauftragter gibt Entwarnung

Adebars werden die Kälte gut überstehen, zeigt sich Hans Schönecker sicher. Immer mehr Horste im Coburger Land sind besetzt.

In Dörfles-Esbach ist auch ein zweiter Storch eingetroffen. Foto: Hans Schönecker

Im nördlichen und östlichen Coburger Land sind immer mehr Horste mit zwei Störchen besetzt. So in Dörfles-Esbach, Neustadt, Sonnefeld, Hassenberg und Trübenbach, wie Hans Schönecker am Freitag mitteilte. In Niederfüllbach testet ein Storch momentan das neue Nest. Auf einigen Horsten haben die Störche schon erste Eier gelegt und mit dem Brüten begonnen, aber der kurze Wintereinbruch mit dünner Schneelage dürfte ihnen nach Einschätzung des Storchenbeauftragten nichts ausmachen.

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Gelege werden es überstehen

„Der Schnee und die doch nicht so niedrige Temperatur führen nicht zum Absterben der Eier, wenn sie durchgehend warm gehalten werden“, schreibt Hans Schönecker. Der jeweils brütende Storch spreizt sein Brustgefieder und setzt sich so drauf, dass die Eier immer gut warm gehalten werden. Sie werden regelmäßig gedreht, damit sie auch von unten warm werden.

Zudem wird immer Nistmaterial zu den Eiern heran gezogen. Schönecker: „Da es sich nur um eine kurze Periode mit Schnee und Kälte handelt, werden die Gelege das überstehen.“