Wunsiedel - Übernahmen können gewaltig schiefgehen - gerade dann, wenn unterschiedliche Mentalitäten, Sprach- und Unternehmenskulturen aufeinandertreffen Das weiß spätestens seit der spektakulär gescheiterten Daimler-Chrysler-Hochzeit jeder, der sich für Wirtschaft interessiert. Der Schleifmittel-Hersteller Dronco und der Konzern Jason Industries sind hingegen ein positives Beispiel für eine deutsch-amerikanische Firmenehe. Denn Dr. Florestan von Boxberg, Präsident der Jason Finishing Group, ist voll des Lobes für das Wunsiedler Unternehmen, das aktuell rund 300 Mitarbeiter beschäftigt. "Wir haben genau das gefunden, was wir gesucht haben. Unsere Erwartungen haben sich bislang voll erfüllt", sagt der Manager, der für die gesamte Geschäftseinheit Oberflächentechnik bei dem US-Konzern zuständig ist, im Gespräch mit der Frankenpost.