Oberfranken - Es ist gemessen, nicht nur gefühlt: Getrieben vom immer schneller schlagenden Puls des wirtschaftlichen Wettbewerbs erhöhen sich Arbeitsrhythmus, Aufgabendichte - und Leistungsdruck. Und die Arbeitnehmer quittieren dies mit einem steigenden Krankenstand. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres lag er laut Angaben der DAK bei 4,4 Prozent - so hoch, wie zuletzt in den 1990er-Jahren. Vor allem psychische Leiden machen viele Menschen arbeitsunfähig und sind - mittlerweile vor den klassischen Skelett-Erkrankungen und Rückenleiden rangierend - für die meisten Fehltage verantwortlich.