Nürnberg/Hof - Die niederbayerische Stadt Straubing lockt so viele Kauflustige aus dem Umland an wie kein anderer deutscher Stadt- oder Landkreis. Nach einer Untersuchung des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK ziehen die Straubinger Einzelhändler mehr als 124 Prozent zusätzliche Kaufkraft von außerhalb an. Grund sei das große Einzugsgebiet der Stadt, erläuterte die GfK am Mittwoch. Wegen oft fehlender Geschäfte in ihren Wohnorten sei die Bevölkerung auf das Einkaufsangebot in Straubing angewiesen. Besondere Anziehungskraft haben auch der Handel in Weiden (16 Prozent zusätzliche Kaufkraft), Passau (14 Prozent zusätzliche Kaufkraft) und Schweinfurt (12 Prozent zusätzlich Kaufkraft). Schlusslicht im bundesweiten Vergleich der sogenannten Kaufkraftzentralität ist der Landkreis Würzburg. Dort fließen 42,6 Prozent der Kaufkraft in andere Regionen ab.
Wirtschaft Teil der Hofer Kaufkraft geht ins Umland
Redaktion 26.07.2012 - 00:00 Uhr