Oberfranken – Die neue Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Oberfranken, Sonja Weigand, gerät nach wenigen Wochen im Amt immer mehr in die Schusslinie. Nach ihrem Brief mit dem Schweigegebot für die Mitglieder der IHK-Gremien wegen der Trennung von Hauptgeschäftsführerin Christi Degen gibt es Widerstand. Der Chef der Bayreuther Klaviermanufaktur Steingraeber, Udo Schmidt-Steingraeber, geht mit ihr hart ins Gericht. In einem Brief an die Präsidentin, der am Montag öffentlich wurde, klagt er: „Leider erfahren wir von Ihnen nicht mehr, als wir nicht ohnehin schon aus der Presse wüssten. Auch unter der strikten Respektierung der Vertraulichkeit von Personalangelegenheiten gibt es doch Hinweise, die Sie uns hätten geben sollen.“
Schmidt-Steingraeber, der dem IHK-Gremium Bayreuth angehört, vermutet, dass die Diskussion im achtköpfigen Präsidium über die Trennung von der Hauptgeschäftsführerin „streitig“ verlaufen ist. Weiter heißt es in dem Brief: „Die höchst ungewöhnliche Terminierung Ihrer Entscheidung zusammen mit der Tatsache, dass diese dem Ansehen der IHK Bayreuth unabwendbar erheblichen Schaden zufügen wird, lässt nur den Schluss zu, dass Sie für die IHK Gefahr im Verzug sahen. Andernfalls hätten Sie mitteilen müssen, es sei schon vor der Neuwahl klar gewesen.“
Der Unternehmer schreibt auch, Weigand erwecke den Eindruck, in ihrem „persönlichen Innenverhältnis zu Frau Degen liegt der eigentliche Grund für die Trennung. Dass eine solche Vermutung nahezuliegen scheint, ist fatal.“ Darüber hinaus wirft Schmidt-Steingraeber der IHK-Präsidentin indirekt mangelnden Demut vor dem Amt vor. Ihre Presseschelte sei „undemokratisch“ und auf „katastrophale Art und Weise falsch“. Auch im Netz gab es heftige Vorwürfe gegen Weigand.
Die Präsidentin war für ein Gespräch gestern nicht erreichbar. In einer Mitteilung der Kammer heißt es: „Wir haben Verständnis, dass die Personalentscheidung auch für die Öffentlichkeit von großem Interesse ist, bitten aber um Verständnis, dass wir bei unserer Haltung bleiben.“ Das Präsidium komme am 15. Mai zu einer Sitzung zusammen, um das weitere Vorgehen zu diskutieren. Anschließend treffe die außerordentliche Vollversammlung einen endgültigen Beschluss.
Schmidt-Steingraeber, der dem IHK-Gremium Bayreuth angehört, vermutet, dass die Diskussion im achtköpfigen Präsidium über die Trennung von der Hauptgeschäftsführerin „streitig“ verlaufen ist. Weiter heißt es in dem Brief: „Die höchst ungewöhnliche Terminierung Ihrer Entscheidung zusammen mit der Tatsache, dass diese dem Ansehen der IHK Bayreuth unabwendbar erheblichen Schaden zufügen wird, lässt nur den Schluss zu, dass Sie für die IHK Gefahr im Verzug sahen. Andernfalls hätten Sie mitteilen müssen, es sei schon vor der Neuwahl klar gewesen.“
Der Unternehmer schreibt auch, Weigand erwecke den Eindruck, in ihrem „persönlichen Innenverhältnis zu Frau Degen liegt der eigentliche Grund für die Trennung. Dass eine solche Vermutung nahezuliegen scheint, ist fatal.“ Darüber hinaus wirft Schmidt-Steingraeber der IHK-Präsidentin indirekt mangelnden Demut vor dem Amt vor. Ihre Presseschelte sei „undemokratisch“ und auf „katastrophale Art und Weise falsch“. Auch im Netz gab es heftige Vorwürfe gegen Weigand.
Die Präsidentin war für ein Gespräch gestern nicht erreichbar. In einer Mitteilung der Kammer heißt es: „Wir haben Verständnis, dass die Personalentscheidung auch für die Öffentlichkeit von großem Interesse ist, bitten aber um Verständnis, dass wir bei unserer Haltung bleiben.“ Das Präsidium komme am 15. Mai zu einer Sitzung zusammen, um das weitere Vorgehen zu diskutieren. Anschließend treffe die außerordentliche Vollversammlung einen endgültigen Beschluss.