Wirtschaftshilfe 31 Millionen Euro für Coburger Unternehmen

Die Corona-Pandemie hat die Coburger Wirtschaft stark eingeschränkt. Der Staat hat mit Finanzspritzen geholfen.

Rund 31 Millionen Euro sind in der Corona-Pandemie bisher an Unternehmen im Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammer zu Coburg geflossen. Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Robert Michael

Coburg - Seit Ende Juli 2020 wurden für den IHK-Bezirk Coburg 1990 Anträge auf Corona-Wirtschaftshilfe abschließend bearbeitet und dabei 31,3 Millionen Euro an notleidende Unternehmen, Selbstständige und Institutionen ausbezahlt. Davon gingen 1,9 Millionen Euro Euro an das verarbeitende Gewerbe, 4,1 Millionen Euro an den Handel und 13 Millionen Euro ans Gastgewerbe. Das teilt die Industrie- und Handelskammer zu Coburg mit.

Nach der Werbung weiterlesen

„Unsere Coburger Wirtschaft war – über alle Branchen hinweg – mit starken Einschränkungen und nach teilweisen Öffnungen mit Rückschlägen konfrontiert. Verminderte Nachfrage, ausbleibende Investitionen, Störungen in Lieferketten und Einschränkungen bei Geschäftsreisen behindern bis heute die Geschäfte. Deshalb waren und sind die umfangreichen Hilfsprogramme wichtig, um die finanziellen Folgen für unsere Unternehmen etwas abzufedern. Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg leistet dabei die Erstberatung. Entscheidend ist aber, dass es zu keinem weiteren Lockdown kommt, damit die wirtschaftliche Erholung weiter voranschreiten kann“, betont IHK-Präsident Friedrich Herdan.

Unter dem Begriff „Corona-Wirtschaftshilfen“ sind die neun Zuschussprogramme Überbrückungshilfe I-III, Bayerische Oktoberhilfe, Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Neustarthilfe, Überbrückungshilfe III Plus sowie Neustarthilfe Plus zusammengefasst.

Weitere Informationen, unter anderem zu aktuellen Corona-Hilfsprogrammen für die Wirtschaft und Antragsbedingungen sind online verfügbar unter www.coburg.ihk.de.