Jena - Der Archäogenetiker Johannes Krause von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig ist mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) würdigt damit seine Forschung zu historischen Infektionskrankheiten und zur Entwicklung der Archäogenetik, wie die Universität Jena mitteilte. Der Preis gilt als wichtigste wissenschaftliche Auszeichnung Deutschlands und ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert.