Dieses Bild kennen US-Sport-Fans bereits vom Super Bowl, den Trump vor eineinhalb Jahren in New Orleans als erster amtierender US-Präsident live im Stadion verfolgte. Oder den NBA-Finals, die er zum dritten Spiel der Serie zwischen den San Antonio Spurs und den New York Knicks im Madison Square Garden besuchte - übrigens dem einzigen Spiel, das die Knicks auf dem Weg zum Titel in den Finals verloren.
Aus einem Moment der Gemeinschaft - die Hymne ist für Amerikaner durchgehend wichtig - wurde jeweils eine Situation, die die politische Spaltung der Vereinigten Staaten veranschaulichte. Denn sobald Trump auf der Stadionleinwand gezeigt wurde, gab es mindestens ebenso viele Buh-Rufe wie Applaus für den Republikaner. Und allzu viel Zuneigung der Fans aus Spanien und Argentinien sollte Trump auch nicht erwarten.