Dass Stäbler, der als erster Ringer überhaupt in drei verschiedenen Gewichtsklassen Weltmeister geworden war, auch diesmal um das Podest mitkämpfen kann, zeigte er bei seiner Generalprobe. Beim Grand Prix in Dortmund holte er im August den Sieg und rang dabei sowohl den Weltmeister als auch den Europameister nieder. Damals hatte er zwar einen Gewichtspuffer von zwei Kilogramm. "Aber ich habe mir gesagt: Wenn es mit 69 klappt, dann auch mit 67", erzählte Stäbler der Deutschen Presse-Agentur. "Projekt 67" nannte er seine Mission hin zur WM und zu Olympia in Tokio, dem letzten Event seiner Karriere. Um sich für Japan zu qualifizieren, muss er mindestens WM-Fünfter werden.