Wochenende in Sonneberg Die Kreisstadt in Festlaune

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Am Wochenende haben die Sonneberger mit ihren Gästen ein großes Stadt- und Museumsfest gefeiert. Es war das 30.

Etwas Großes hatten sich die Macher der 30. Stadtfestauflage vorgenommen. Eine Innenstadt, die feiert, sich von ihrer besten Seite präsentiert, sich vergnügt. Vom Deutschen Spielzeugmuseum über den Juttaplatz, die Juttastraße, den Stadtpark, die Bahnhofstraße, den Pikoplatz, ein Stück Köppelsdorfer Straße, dem Schoenau-Platz, den Woolworthplatz, das Rathaus bis zum Stadion waren viele Orte eingebunden, um den Sonnebergern und ihren Gästen Unterhaltung zu bieten. Auf dem Woolworthplatz hatten sich Schausteller mit ihren Fahrgeschäften versammelt. Bühnenkünstler, Akrobaten, Musikgruppen, Straßenkünstler unterhielten mit ihren Vorführungen.

Selbst gemacht

Dies war der eine Teil. Den anderen bestritten die Sonneberger und ihre Nachbarn zu ihrem Stadtfest selbst. So bereicherte die Musikschule des Landkreises gemeinsam mit Schulchören das Fest mit Auftritten im Stadtpark. Dabei waren die „Grubespatzen“, der Chor der Grundschule Grube, der Chor des Pistor-Gymnasiums, die Jazzband der Musikschule sowie mehrere Solisten. Wie bereits zu mehreren Festen war das Alpenecho im Stadtpark. Zur Unterhaltung spielten einheimische Formationen wie die Blasmusik Neuhaus-Schierschnitz, die Meuselbacher Schalmeien.

Der Verein „Dös Sumbarche Kranzla“ hatte wie in jedem Jahr die Kirchstraße fest im Griff. Die Wehder brachten sich ein. Die Jugendfeuerwehr Sonneberg-Mitte spielte mit Kindern und Feuerwehrtechnik in der Köppelsdorfer Straße. In der Juttastraße hatte Hartmut Volkmar von der Plüti seine Türen weit geöffnet und stopfte mit den Kindern Plüschtiere.

Im Deutschen Spielzeugmuseum gab es ein abwechslungsreiches Programm für Kinder zum Mitmachen. Hier unterstützte der Sonneberger Museums- und Geschichtsverein. Die Besucher konnten die neuen, sanierten räume besichtigen. Auch der Kindergarten „Spatzennest“ öffnete sein Café.

Nach zwei Jahren kultureller Diät wegen Corona und vor einem Winter, der mit Energiekrise, Wirtschaftskrise und hoher Inflation Ungewisses bringt, nahmen die Sonneberger und ihre Gäste die Angebote sehr freudig an.

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