Bauprojekt in Coburg Abrissarbeiten in der Karl-Türk-Straße

Redaktio

Die Wohnhäuser der Wohnbau aus den 1960er-Jahren sollen einem Nahversorger sowie einer neuen Wohnbebauung weichen. Was der Oberbürgermeister zu dem Vorhaben sagt.

Die Abbrucharbeiten finden schrittweise und unter strengen Vorgaben statt. Foto: WSCO/Annette Vogel

Die Abbrucharbeiten der drei Bestandsgebäude in der Karl-Türk-Straße, am Eingang nach Wüstenahorn, erfolgen seit Dezember. Die Wohnhäuser der Wohnbau aus den 1960er-Jahren sollen einem Nahversorger sowie einer neuen Wohnbebauung weichen. Gemeinsam mit der beauftragten Firma für die Abbrucharbeiten stellt die Wohnbau Stadt Coburg (WSCO) als Auftraggeber sicher, dass ein geordneter, sicherer und fachgerechter Rückbau erfolgt.

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Die Abbrucharbeiten finden hierbei schrittweise und unter strengen Vorgaben statt: Sämtliche Materialien werden sorgfältig getrennt und ordnungsgemäß entsorgt. Nach der Entrümpelung der drei Gebäude und den erforderlichen Vorarbeiten werden zunächst Fenster, Türen, Bodenbeläge usw. ausgebaut sowie sämtliche Versorgungsleitungen fachgerecht stillgelegt.

Der zentrale Schritt der Abbrucharbeiten ist dann der sukzessive Rückbau der Gebäudekonstruktion, bestehend aus Außen- und Innenwänden sowie den Geschossdecken. Mit einem Abrissbagger werden nun die massiven Bauteile Stück für Stück abgetragen und zerkleinert.

„Die Nahversorgung in Wüstenahorn hat oberste Priorität“

Oberbürgermeister Dominik Sauerteig betont: „Die Nahversorgung im Stadtteil Wüstenahorn hat für uns oberste Priorität. Mit dem Rückbau der alten Gebäude schaffen wir die Grundlage für ein modernes Quartier und die zeitnahe Realisierung eines neuen Nahversorgers.“

Parallel laufen die Vorbereitungen für den Neubau. Die Stadt Coburg hat für das Areal bereits einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan erarbeitet. Neben dem geplanten Nahversorger sollen durch die WSCO auf dem Gelände neue Wohngebäude entstehen, ergänzt durch weitere Angebote für Wüstenahorn.