Anschließend gab der Werkleiter des Abfallbetriebes auch den Zwischenbericht zum 30. Juni 2021. Er gibt Auskunft über die Entwicklung des Erfolgsplanes, der im Wirtschaftsplan 2021 einen Jahresverlust von 265 800 Euro vorsieht. Dabei sei, so Neubauer, eine Entnahme aus der Rückstellung Gebührenüberschüsse aus Vorjahren mit 331 628 Euro vorgesehen. Unter Berücksichtigungen der anteiligen Abschreibungen und den Nachbuchungen schließe die Gewinn- und Verlustrechnung aber zum 30. Februar 2021 mit einem Überschuss von 90 000 Euro ab.
Bei den Müllmengen wurden im 1. Halbjahr 2021 an Haus- und Sperrmüll 4737 Tonnen und an sonstigen Abfällen 401 Tonnen angenommen. Mit dem Ergebnis von 5138 Tonnen bedeute dies nahezu eine Punktlandung für den Planwert zum Ende des Jahres mit 10 400 Tonnen.
Dann stand der Wirtschaftsplan 2022 mit seiner Vorbehandlung auf der Tagesordnung, der im Erfolgsplan auf Erträge von 8 968 800 Euro kommt. Dem gegenüber stehen Aufwendungen in Höhe von 8 849 000 Euro. Der Erfolgsplan schließt demnach mit einem Jahresgewinn von 119 800 Euro ab.
Im Vermögensplan stehen Einnahmen und Ausgaben von 3306 300 Euro. Wesentliche Maßnahmen sind dabei der Umbau der Sickerwasserbehandlungsanlage 200 000 Euro, Schmutzwasserentsorgung und Herstellung Leitung zur Kläranlage Wonfurt 120 000 Euro, Herstellung von Flächen für Deponien sowie Ersatzbeschaffung Bagger für Müllumschlag in der Umladestation.
Auf eigenen Grundstücken gehe es auch um die wasserrechtliche Erlaubnis und nördliche Entwässerung des Kreisabfallzentrums mit 1,5 Millionen Euro oder die Herstellung einer Annahmestelle für schadstoffhaltige Abfälle. Auf fremden Grundstücken fielen für die Übernahme von Wertstoffhöfen mit Restbuchwerten von 50 000 Euro an und Zuschüsse für die Grüngutannahmen. Wegen des eingeführten LVP-Holsystems entfallen aber die Erweiterungen von Wertstoffhöfen in Oberaurach, Hofheim und Eltmann.