Zella-Mehlis - Robert Schmiedel war ein Junge von zehn, vielleicht zwölf Jahren, als sich ihm eine Welt auftat, die er nicht kannte. Den Zugang zu ihr fand er im Schreibtisch des Großvaters in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge: Tinte, Tusche, Federn. Der Junge, der damals schon zeichnete, ergriff sie, probierte und begriff: Ein Bleistift kann das nicht, was diese drei können. Bilder erschaffen, die ausschauen wie gedruckt, wie aus einem Buch. Er hatte ein Material entdeckt, für sich gefunden, das einen Mehrwert hat gegenüber allem, was er zuvor kannte.