Meeder - Die Kläranlage Kösfeld ist seit den 1970er Jahren in Betrieb. Die Technik ist inzwischen teils veraltet, der Verschleiß hoch. Mit dem Neubau des Goldbergsees stößt die Kläranlage systembedingt an ihre Grenzen, da an Abwassereinleitungen in stehendes Gewässer sehr strenge Anforderungen und Sicherheitsvorkehrungen bestehen, so die Information auf der Homepage der Gemeinde Meeder. Darum soll die ganze Anlage erneuert werden, die Neue Presse berichtete. Ersten Plänen zufolge kostet die Maßnahme rund sechs Millionen Euro. Ende Oktober begann die Ausschreibung für den Neubau. Wie die alte Anlage auch soll die neue ausgelegt sein für 5000 Einwohner, mit standardisiertem Verfahren und zusätzlicher Klärschlammfaulung und Faulgasnutzung zur Stromerzeugung mit dem Hauptziel, den Klärschlamm zu reduzieren. Doch die ersten Angebote übertrafen die Kostenschätzungen deutlich. Darum hat die Gemeinde die Ausschreibung gestoppt, wie der Bürgermeister auf Nachfrage der Neuen Presse bestätigt.
Zurück auf Start Notbremse in Meeder
Christiane Schult 07.04.2021 - 16:38 Uhr