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Digitales Spielzeug: Darauf sollten Eltern achten

Immer früher treten Kinder in Kontakt mit der digitalen Welt. Doch vernetztes Spielzeug sollten Eltern vorab kontrollieren. Ein fehlender Schutz der Privatsphäre oder die Möglichkeit von In-App-Käufen können Gefahren bergen.



Kind mit Smartphone
Digitale Spielzeuge sind bei Kindern beliebt. Eltern sollten unter anderem die Privatsphäre-Einstellungen vorab kontrollieren, um persönliche Daten zu schützen.   Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild

Das Raumschiff per App steuern oder Bilderbücher interaktiv erleben: Kinder nutzen oft schon früh digitales Spielzeug. Damit verbunden ist immer das Risiko, dass Dritten Zugriff auf Daten gewährt wird.

In jedem Fall sollten Eltern und Kinder vernetztes Spielzeug gemeinsam einrichten und Regeln zur Nutzung besprechen, rät die Initiative «Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht».

Außerdem sollten sich Eltern die Apps der Spielzeuge genau anschauen: Was macht der Hersteller für Angaben, wie er mit persönlichen Daten umgeht? Hilfreich sind hier auch die Bewertungen anderer Nutzer. Eltern können über die Datenschutzerklärung auch erfahren, ob etwa Standort oder Sprachaufnahmen ausgewertet werden.

«Die Technologie, die in solchen Spielzeugen verbaut ist, kann die Privatsphäre und die Sicherheit von Kindern gefährden», warnt Katharina Grasl von der Verbraucherzentrale Bayern. Besonders kritisch seien eingebaute Mikrofone zu bewerten: Sie nehmen alles auf, was im Raum gesprochen wird. Und es bestehe die Gefahr, dass Dritte darüber mit dem Kind kommunizieren und ihm Anweisungen erteilen.

Manche Apps enthalten außerdem Links zu App-Stores oder anderen Internetseiten. So kann das Kind zum Beispiel versehentlich In-App-Käufe tätigen, die Kosten verursachen. Um das zu verhindern, sollte man In-App-Käufe immer mit einem Passwort schützen. Grundsätzlich gilt: Funktioniert das smarte Spielzeug auch offline, deaktivieren Eltern WLAN und Mobile Daten besser vorsorglich.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
12. 12. 2017
04:58 Uhr

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Bilderbücher Daten und Datentechnik Eltern Privatsphäre Spielwaren
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12. 12. 2017
04:58 Uhr



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