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Erpressen und verhandeln: Worauf Eltern achten sollten

Die gute, alte Wenn-Dann-Drohung: Welche Eltern kennen sie nicht? Immer mit dabei - das schlechte Gewissen von Mutter und Vater. Dabei müssen sie es nicht immer haben, sagt Erziehungsexpertin Isabelle Dulleck. Sie erklärt aber auch, wie es besser geht.



Kind macht Hausaufgaben
Soll das Kind seine Hausaufgaben machen, sollten Eltern ihre Forderung mit etwas Positivem verbinden.   Foto: Jens Kalaene

Oft fehlt Eltern die Zeit oder der Nerv, einen Konflikt zum x-ten Mal auszutragen. Schnell rutschen einem dann Sätze raus wie «Wenn du jetzt nicht aufräumst, ist die Gute-Nacht-Geschichte gestrichen» - und oft folgt darauf ein schlechtes Gewissen.

Niemand möchte sein Kind ständig erpressen. Ganz vermeiden lassen sich solche Äußerungen aber nicht, sagt Isabelle Dulleck von der Online-Beratung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung . «Solche Äußerungen gehören zum Familienleben dazu, und im besten Fall nimmt man es zum Anlass, darüber nachzudenken, wie es beim nächsten Mal besser laufen könnte.»

Das Problem an Drohungen ist, das sie oft nicht gut funktionieren: Viele Kinder rebellieren dagegen - und daraus entsteht schnell ein Machtkampf. Besser wäre in diesem Fall, wenn Eltern Konsequenzen des Verhaltens aufzeigen und sie mit positiven Dingen verknüpfen würden: «Räum schnell deine Spielsachen auf, dann haben wir Platz am Boden und können dort zusammen ein Spiel spielen!»

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dpa

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Veröffentlicht am:
16. 02. 2018
04:53 Uhr

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