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Pflegemesse zeigt GPS-Gehstock und Sensor-Matratze

Die Menschen werden älter und benötigen öfter Hilfen für ein selbstbestimmtes Leben. Die Düsseldorfer Pflegemesse Rehacare gibt einen Überblick über die Möglichkeiten.



Messe Rehacare
Gehstöcke sind inzwischen mehr als eine Gehhilfe. Viele Modelle enthalten eine GPS-Funktion.   Foto: Christophe Gateau » zu den Bildern

Äußerlich unterscheidet sich der Gehstock nicht von anderen. Doch er hat es buchstäblich in sich: In den Aluminium-Stock, der derzeit auf der Pflegemesse Rehacare in Düsseldorf vorgestellt wird, ist eine GPS-Funktion und ein Notrufsystem eingebaut.

Der Nutzer kann damit Alarm auslösen, aber auch überall in Deutschland und Europa von Angehörigen oder Pflegern geortet werden. Insgesamt präsentieren fast 1000 Unternehmen aus 42 Ländern auf der Messe (26. bis 29. September) Produkte, die Menschen mit Behinderung den Alltag erleichtern sollen.

Viele Angebote betreffen die Mobilität und Kommunikation im Alltag oder im Urlaub - zum Beispiel ein faltbarer Autositz für behinderte Kinder oder eine «Zitter-App» für Parkinson-Kranke. Die Digitalisierung ist Motor vieler Neuerungen, aber manche Produkte gehören auch in die Kategorie Lifestyle.

Dazu gehört ein Elektromobil für Senioren im Vintage-Look. Das niedliche Modell ist einem Ford-T-Modell aus den 1920er Jahren nachempfunden. Es sieht aus wie ein Kirmes-Fahrzeug, ist aber für Fahrten im Außenbereich und im Straßenverkehr geeignet. Zielgruppe sind Senioren, die sich nur eingeschränkt bewegen können.

Menschen mit Zitterbewegungen der Hand können Touchscreens von Smartphones oder Tablets meist nicht gezielt bedienen. Speziell für sie wurde ein Maus-Adapter entwickelt. Aus den Zitterbewegungen kann die gewünschte Aktion errechnet werden. Die Betroffenen können dann nach Angaben der Messe marktübliche Geräte benutzen.

Eine intelligente Matratze mit eingebauten Sensoren kann Angehörige bei der Pflege entlasten. Die Sensoren erfassen Körperfunktionen und Bewegungen des Liegenden und übermitteln sie auf das Smartphone eines Angehörigen. 2017 lebten in Deutschland 7,8 Millionen schwerbehinderte Menschen. Mehr als jeder fünfte Bundesbürger ist 65 Jahre oder älter.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
26. 09. 2018
16:09 Uhr

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Angehörige Autositze Elektroautos Messen Sensoren und Sensortechnik Touchscreens
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26. 09. 2018
16:09 Uhr



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