Lade Login-Box.
Topthemen: Vor 40 Jahren in der Neuen PresseBlitzerwarnerGlobe-TheaterHSC 2000 Coburg

 

Tablets in der Schule: Bildschirmzeit im Blick behalten

Kinder nutzen nicht nur in ihrer Freizeit Smartphones und Co - auch in der Schule kommen digitale Medien zum Einsatz. Müssen Eltern das bedenken, wenn sie mit ihren Kindern über Bildschirmzeit verhandeln?



Smartphone-Nutzung
Handeln Eltern mit ihren Kindern eine maximale Zeit für die Nutzung von Smartphones und Co. aus, so müssen sie die Bildschirmzeit ihrer Kinder in der Schule dabei nicht mit einrechnen.   Foto: SCHAU HIN!

Medien wie PCs, Tablets und Smartphones gehören in vielen Schulen mehr und mehr zum Lernalltag. Viele Eltern versuchen zugleich die Zeit, die ihre Kinder vor Bildschirmen verbringen, zu begrenzen. Wie geht das, wenn die Kinder auch in der Schule digitale Medien nutzen?

Die Initiative «Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht» empfiehlt für Schulkinder bis zehn Jahre nicht mehr als eine Stunde Bildschirmzeit am Stück und für ältere Kinder ein Wochenkontingent. «Die Mediennutzung in der Schule zählt da nicht mit rein», stellt die Medienpädagogin Kristin Langer von der Initiative klar. Die Bildschirmzeit in der Freizeit muss nicht mit derjenigen in der Schule konkurrieren.

Wird digital gestütztes Lernen gezielt eingesetzt, könne es Schüler motivieren und selbstständiges Lernen fördern. Trotzdem sollten Eltern im Blick behalten, wie viel Zeit ihre Töchter und Söhne insgesamt vor Bildschirmen verbringen. Das gelte vor allem, wenn sie Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Verspannungen zeigen.

Dann könnten Eltern zum Beispiel jeweils nachfragen, welche Fächer an dem Tag in der Schule auf dem Plan standen, empfiehlt Langer. «Hatte das Kind eine Doppelstunde Sport und danach Musik, kann man ihm vielleicht am Nachmittag mehr Zeit am Smartphone zugestehen als wenn es schon den ganzen Vormittag am Tablet verbracht hat.»

Langer rät allerdings, dem Kind genau zu erklären, weshalb man als Elternteil wegen der Bildschirmnutzung besorgt ist. Dann gelte es die Bildschirmzeiten partnerschaftlich zu verhandeln. Ziel einer Limitierung von Mediennutzung müsse es immer sein, dass die Kinder und Jugendlichen lernen, dies selbst zu kontrollieren.

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
04. 12. 2018
15:13 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Elektronische Medien und Internet Mediennutzung Smartphones Tablet PC Verhandlungen
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


Mehr zum Thema
Hausarbeit mit Kleinkind

25.07.2019

Warum Smartphones für Kleinkinder tabu sind

Putzen, kochen, waschen und nebenbei ein Kleinkind betreuen - das ist keine leichte Aufgabe. Wie praktisch scheint es da, dass Kind einfach mit dem Smartphone ruhigzustellen. Erziehungsexperten raten allerdings dringend ... » mehr

Vater mit Handy

19.04.2019

Auch Eltern können mal das Handy weglegen

Kinder machen das, was die Eltern vorleben. Neigen die Erwachsenen beispielsweise zum überbordenden Handykonsum, kann sich das auch auf das Medienverhalten der Kinder auswirken. Experten raten daher zu Smartphone-Regeln. » mehr

Digitale Erziehung

13.02.2019

Digital Natives und die Suche der Kitas nach Antworten

Die Kleinsten wachsen mit Smartphone und Laptop auf. Die Bedienung ist kinderleicht, aber zum Umgang gehört mehr. Zehn Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen haben sich dem Thema in einem Modellprojekt angenähert. » mehr

Computerspielsucht

29.08.2019

Diese Warnzeichen deuten auf eine Gaming-Sucht

Für ein Computerspiel kleben manche Kinder und Jugendliche täglich stundenlang vor dem Bildschirm. Viele Eltern sorgt das. Aber müssen sie sich das wirklich? Wie erkennt man Warnzeichen? » mehr

Fernsehen

16.08.2019

Wie viel Nachrichten verträgt ein Kind?

Kinder sollten viele Sendungen im Fernsehen nur mit elterliche Aufsicht ansehen. Auch Nachrichten können Kinder überfordern, etwa, wenn sie für Kinder zu komplizierte Inhalte vermitteln oder gewalttätige Bilder zeigen. » mehr

Kind mit Samrtphone

11.09.2018

Gericht kann Kind die Handy-Nutzung nicht einfach verbieten

Ein Smartphone und bestimmte Webseiten sind für Kinder nicht ganz ungefährlich. Es obliegt aber den Eltern, Regeln für die Mediennutzung aufzustellen. Ein Gericht darf sich nicht einfach einmischen - es sei denn, das Kin... » mehr

Autor
dpa

dpa

Kontakt zum Autor

Autor zu »Meine Themen« hinzufügen

Veröffentlicht am:
04. 12. 2018
15:13 Uhr



^