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Webseite soll Kindern in der Corona-Krise helfen

Die Bundesregierung hat eine neue Webseite für von Gewalt und Missbrauch bedrohte Kinder eingerichtet. Außerdem gibt es eine Telefonhotline.



Schatten
Während der Corona-Krise sind besonders viele Kinder von Gewalt bedroht.   Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Eine neue Webseite des Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung soll von Gewalt bedrohten Kindern in der Corona-Krise schnellere Hilfe bieten und die Bürger zu mehr Wachsamkeit bewegen.

Auf www.kein-kind-alleine-lassen.de könnten sich Kinder und Jugendliche, die von familiärer oder sexueller Gewalt bedroht sind, Direkthilfe etwa per Chat holen, teilte der Missbrauchsbeauftragte, Johannes-Wilhelm Rörig, am Donnerstag mit. Dort fänden sie zudem eine anonyme Telefon-Hotline (0800-2255530) und die Kontaktdaten von Beratungsstellen.

Die Aktion sei ein dringender «Appell an die Bevölkerung, in der aktuellen dramatischen Situation Kinder nicht aus den Augen zu verlieren», so Rörig.

Zudem solle die Initiative Erwachsene zu Wachsamkeit bewegen. Auf der Seite stünden Flyer und Material zum Teilen in Sozialen Netzwerken bereit sowie Tipps, wie man sich bei einem Verdacht auf sexuelle und andere familiäre Gewalt im Umfeld verhalten sollte, hieß es weiter. «Schon das Aufhängen eines Flyers im Hausflur kann helfen, die Nachbarschaft daran zu erinnern, sich um Kinder und Jugendliche aus dem eigenen Umfeld zu kümmern und aufeinander aufzupassen», erklärte Rörig.

Die wegen der Corona-Pandemie verhängten Kontaktsperren und die Isolation könnten zu mehr Gewalt gegen Kinder führen, wie Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) gewarnt hatte.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
09. 04. 2020
12:09 Uhr

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Bevölkerung Bundesfamilienminister Drohung und Bedrohung Erwachsene Franziska Giffey Gefahren Kinder und Jugendliche Regierungseinrichtungen der Bundesrepublik Deutschland SPD Sexualdelikte und Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung Sexualität
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dpa

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09. 04. 2020
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