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Grünkohl braucht keinen Frost

Grünkohl gehört zum Wintergemüse und wird erst spät im Jahr geerntet. Immer wieder hört man, dass Grünkohl erst Frost bekommen muss, bevor man ihn essen kann. Was ist wirklich dran an dieser Behauptung?



Grünkohl
Wer nur kleine Mengen zur Zubereitung benötigt, kann die Blätter des Grünkohls einzeln ernten. Dabei immer nur die äußeren Blätter pflücken, von innen wachsen neue nach.   Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Oft heißt es, Grünkohl (Brassica oleracea var. sabellica) müsse vor der Ernte Frost bekommen. Das stimmt so jedoch nicht, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG).

Entscheidend für einen milden Kohlgeschmack sind niedrige Temperaturen über einen längeren Zeitraum. Denn dann produziert die Pflanze mehr Zucker, als sie zum Wachsen verbraucht. Und wird dementsprechend süßer.

Wer nur kleine Kohlmengen benötigt, kann die Blätter des Grünkohls einzeln ernten und sollte dabei immer nur die äußeren Blätter pflücken. Von innen wachsen neue nach. Für ein deftiges Grünkohlessen darf natürlich auch die ganze Pflanze geschnitten werden.

Sollten die Pflanzen dieses Jahr etwas mickerig aussehen, mag der trockene Sommer 2018 schuld sein. Der BDG rät schon mit Blick auf das kommende Jahr, den Kohl vor allem in der Hauptwachstumsphase im Hoch- und Spätsommer ordentlich mit Wasser zu versorgen.

Auch für ausreichend Nährstoffe sollte gesorgt sein. Bis zu fünf Liter Kompost pro Quadratmeter Beet sollten beim Pflanzen eingearbeitet werden.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
29. 11. 2018
10:34 Uhr

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29. 11. 2018
10:34 Uhr



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