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Bei Minusgraden aufs Umgraben der Beete verzichten

Bei Temperaturen unter Null erübrigt sich das Umgraben der Beete. Denn der Frost nimmt dem Gärtner die Arbeit ab. Zu verdanken hat er es einem chemischen Effekt.



Beet umgraben
Bei Frost ist das Umgraben des Beetes nicht nötig.   Foto: Jens-Ulrich Koch

Der Frost nimmt dem Gärtner Arbeit ab - genauer gesagt, das Umgraben der Beete. In frostigen Nächten entsteht die sogenannte Bodengare, wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) erklärt.

Der Boden enthält Wasser, dieses gefriert bei Minusgraden natürlich auch. Wird Wasser zu Eis, dehnt es sich aus. Dabei brechen die großen Erdklumpen auf und zerteilen sich zu Krümeln. Der Boden wird also aufgelockert - genau das, was der Hobbygärtner sonst mühsam mit dem Umgraben der Beete machen muss.

Ein lockerer Boden mit feiner Struktur ist wichtig, damit im Frühjahr die neu ausgesäten und gesetzten Pflanzen ihre Wurzeln ausbreiten und optimal anwachsen können. Ist es in einem Winter nicht länger ausreichend kalt, werden die Böden gar nicht oder nur in den oberen Zentimetern gelockert.

Bodengare wird oft auch als Frostgare bezeichnet.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
07. 01. 2019
13:18 Uhr

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Beete Chemie Kälte und Frost
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07. 01. 2019
13:18 Uhr



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