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Wenn immergrüne Pflanzen braun werden

Auch immergrüne Pflanzen können braune Blätter bekommen. Grund ist oft ein Wassermangel, der im Winter durch Frost begünstigt wird. Was lässt sich dagegen tun?



Zu wenig Wasser
Werden Lorbeerkirschen im Winter braun, ist kein Schädling oder Pilz daran schuld. Die immergrünen Pflanzen haben zu wenig Wasser erhalten. Foto: Andrea Warnecke   Foto: dpa

Wenn immergrüne Pflanzen nach sonnigen, aber frostigen Tagen braun werden, haben sie zu wenig Wasser erhalten. An Ziersträuchern zeige sich der Schaden besonders schnell.

Eibe und Thuja reagierten langsamer. Hier kann der Nadelfall als Folge des Durstens auch erst im Bauminneren einsetzen und sich im Folgejahr zeigen, erläutert der Pflanzenschutzdienst des Landesamtes für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern.

Was ist passiert?

Wann immer die Temperaturen über null Grad liegen, verdunsten immergrüne Pflanzen auch im Winter Wasser, erläutert das Landesamt. Scheint die Sonne und weht Wind, verstärkt sich die Verdunstung. Da oftmals aber der Boden gefroren bleibt, können die Wurzeln kein Wasser nachliefern. So vertrocknen die Pflanzen langsam.

Was kann man tun?

Vorbeugend regelmäßig gießen, wann immer die Temperaturen über null liegen. Das gilt insbesondere für Immergrüne in ungeschützten Lagen mit viel Sonneneinwirkung. Deckt man die Erde um die Pflanzen mit einer Mulchschicht ab, gefriert der Boden nicht so schnell. Außerdem hilft es, die Pflanzen mit Strohmatten oder Lagen aus Reisig vor Sonne und Wind zu schützen.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
01. 02. 2019
14:39 Uhr

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Kälte und Frost Pflanzen und Pflanzenwelt
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01. 02. 2019
14:39 Uhr



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