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Blühende Zweige zuerst ins Wärmebad legen

Wer im Park oder auf der Straße einen Zweig findet, kann ihn sich zu Hause in eine Vase stellen - und hoffen. Mit etwas Glück erblüht der Zweig auch in der Wohnung. Vorher sollten jedoch einige Details beachtet werden.



Gefrorene Zweige
Im Winter bringt ein Wärmebad Zweige wieder zum Blühen. Das funktioniert aber nur, wenn diese zuvor Frost erlebt haben. Foto: Uwe Zucchi  

Veitshöchheim (dpa/tmn) - Zweige mancher Bäume können im Winter in der Vase im Haus erblühen. Aber dabei muss der Hobbygärtner etwas nachhelfen: Ein Wärmebad weckt die Zweige aus dem Winterschlaf auf.

Die Bayerische Gartenakademie rät, die Zweige für ein paar Stunden in eine mit etwa 35 Grad warmem Wasser gefüllte Badewanne zu legen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Zweige bereits Frost im Garten erlebt haben.

Im Anschluss an das Wärmebad werden die Zweige mit einem scharfen Messer erneut angeschnitten - so lang und so schräg wie möglich. Dickere Zweige sollte man mit einem Hammer leicht anklopfen, damit die Fasern sich leicht aufspalten.

Nun kommen die Zweige in die Vase, und zwar in handwarmes Wasser. Spätestens alle drei bis vier Tage wird dieses gewechselt und die Vase außerdem gereinigt, damit sich nicht zu viele Bakterien bilden, die die Leitungsbahnen der Zweige verstopfen können. Der Standort der Vase sollte nicht neben einer Heizung sein, es sollte aber auch nicht zu kalt und zu trocken im Zimmer sein. Nach ein paar Wochen treiben die Zweige aus.

Nicht jedes Gehölz eignet sich für die Wintertreiberei. Gut sind winter- und frühlingsblühende Exemplare wie Forsythie, Kirsche und Apfel, Zierquitte, Schneeball und Winterjasmin sowie die Zierformen von Pflaume und Kirsche. Die Zweige sollten beim Schnitt vom Baum bereits Knospen angelegt haben - die dicken Knospen ergeben Blüten, die dünnen und spitzen Varianten Blätter.

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dpa

dpa

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Veröffentlicht am:
29. 12. 2016
05:11 Uhr

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29. 12. 2016
05:11 Uhr



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