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Test mit Rasenrobotern zeigt Schwachstellen

Selbstständig arbeitende Rasenroboter werden immer beliebter. Doch sie können die Arbeit nur sauber verrichten, wenn ihre Begrenzungsdrähte richtig verlegt sind. Ein Test der Zeitschrift «Selbst ist der Mann» zeigt die Schwachstellen.



Test mit Rasenrobotern
Zehn Rasenroboter hat die Zeitschrift «Selbst ist der Mann» gemeinsam mit dem Tüv Rheinland getestet (Ausgabe März 2017). Foto: Selbst ist der Mann  

Rasenroboter finden ihren Weg über das Grundstück mit Hilfe von Drähten, die zur Begrenzung des Mähbereichs gelegt werden. Hobbygärtner, die den Draht selbst verlegen, sollten die Ausrichtung erst einmal versuchsweise vornehmen.

Bei den ersten Mähversuchen zeigt sich dann, ob nicht vielleicht noch an Ecken oder Engstellen nachgebessert werden muss - etwa um diese besser zu erreichen. Auch komme es schon mal zu Verlegefehlern wie überkreuzten Drähten etwa an den Randbereichen von Bäumen inmitten der Rasenfläche. Darauf weist die Zeitschrift «Selbst ist der Mann» (Ausgabe März 2017) nach einem Test von zehn Geräten in Zusammenarbeit mit dem Tüv Rheinland hin.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, zu überlegen, wo die Ladestation am besten steht. Der Rat der Experten: Eine vorher angefertigte Skizze vom Grundstück kann beim Installieren helfen.

Festlegen müssen Besitzer von geteilten Rasenflächen oder verwinkelten Grundstücken eventuell auch, ob mehrere getrennte Mähbereiche abgesteckt werden und wie der Mähroboter die einzelnen Felder erreichen kann. Einige Geräte ermöglichen der Zeitschrift zufolge das Mähen einer Nebenfläche ohne Verbindung zum Hauptrasen, für andere müssen Hobbygärtner Extra-Technik kaufen.

Nach einigen Wochen sollte der Draht dann möglichst bündig zur Grasnarbe fest verankert werden. Dann kann er einwachsen. Alternativ lässt sich der Draht auch von einem Fachbetrieb im Boden in einer Tiefe von einem Zentimeter versenken, was ihn zum Beispiel vor Schäden durch den Vertikutierer schützt.

Waren die jeweiligen Systeme an das Grundstück angepasst, mähten die Rasenroboter im Test weitgehend störungsfrei und brauchten nur wenig Eingriff vom Hobbygärtner.

Unterschiede stellten die Tester aber bei den Schnittarten der Geräte fest: Kleine Pendelklingen lassen sich bei Beschädigung durch Metallteile auf dem Rasen schnell und günstig ersetzen. Feste Mähbalken sind zwar weniger empfindlich, der Austausch ist aber deutlich teurer und aufwendiger. Beide Systeme unterschieden sich aber nicht «sehr deutlich» bei der Schnittqualität.

Zu den Testsiegern gehören das Modell Miimo HRM 310 von Honda, MI 422 P von Viking und Automower 315 von Husqvarna.

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dpa

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Veröffentlicht am:
10. 02. 2017
06:00 Uhr

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10. 02. 2017
06:00 Uhr



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